Missstände in Österreich:
- Einige Familien in Österreich leben an oder gar unter der Armutsgrenze. Diese Situation betrifft die Kinder und Jugendlichen meist am schwersten.
- Viele Kinder und Jugendliche sind im engsten Familienkreis Gewalt und Missbrauch ausgesetzt.
- Es gibt nur wenige Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Schule und im Elternhaus.
- Tagtäglich werden Bedürfnisse, Wünsche und Meinungen von Kindern und Jugendlichen nicht gehört, nicht wahrgenommen oder ignoriert.
- Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden immer noch in Schubhaft genommen.
- Behinderte Kinder werden auch hier noch immer nicht voll integriert.
- Kinder von Minderheiten werden nicht voll integriert.
- Es gibt auch keine Chancengleichheit zwischen Mädchen und Jungen.
- Im Wahlrecht werden Kinder und Jugendliche als Wähler meist nicht berücksichtigt.
- Meist sind die kleinsten Zimmer (nach Bad, WC und Abstellraum) in einer Wohnung die Kinderzimmer.
- Besonders im innerstädtischen Bereicht gibt es zu wenig Freiräume für Kinder und Jugendliche.
- Kinder und Jugendliche werden von den Eltern oft als Besitz betrachtet, was auch einen autoritären Befehlston mit sich bringt.
- Kinderrechte wurden nocht nicht in den Verfassungsram gehoben.
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Der erste Schritt zur Reduzierung dieser Kinderrechteverletzungen ist es, sie in der Bevölkerung besser bekannt zu machen. Eine Initiative dafür sind die 999 Aktionen für mehr Kinderrechte, unter denen jedes Jahr zum Tag der Kinderrechte am 20. November, verschiedenen Aktionen durchgeführt werden.